AWO KV Bad Tölz-Wolfratshausen

Pressemeldung des AWO Landesverbands Bayern

AWO-Chef Thomas Beyer: „Migrationsberatung ist eine Daueraufgabe“

17.09.2019

Landesvorsitzender warnt anlässlich des bundesweiten Aktionstags der Migrationsberatungsdienste MBE und JMD am 18. September vor einer Mittelkürzung

Wann darf ich endlich arbeiten? Welcher Aufenthaltsstatus steht mir zu? Darf ich meine Familie nach Deutschland kommen lassen? Wie beantrage ich einen Sprachkurs? Wo kann ich meinen ausländischen Abschluss anerkennen lassen? Wie bekommt mein Kind einen Kitaplatz? Was benötige ich für ein Bewerbungsgespräch bei einem Arbeitgeber oder einem Vermieter?

Zugewanderte haben viele Fragen, bevor sie sich hier einleben können. „Die Berater*innen der Migrationsfachdienste sind unverzichtbare Wegbereiter für die Teilhabe von Migrant*innen an unserer Gesellschaft. Sie wenden sich mit einem auf die unterschiedlichen Zielgruppen zugeschnittenen Angebot an die Ratsuchenden. Sie stehen ihnen mit Fach- und Sprachkompetenz zur Seite und sie weisen oft erst den Weg zu den Regeldiensten. Dabei agieren sie diskret und weitgehend von der Öffentlichkeit unbemerkt. Für all das gebührt unseren Fachkräften für Migration Respekt und Lob“, erklärt Thomas Beyer, Landesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Bayern, anlässlich des morgigen bundesweiten Aktionstags der Migrationsberatung für Erwachsene (MBE) und der Jugendmigrationsdienste (JMD), die überwiegend von den Mitgliedern der Freien Wohlfahrtspflege getragen werden.

Neben diesen vom Bund geförderten Diensten unterstützen auch einige Bundesländer die Beratung von Zugewanderten finanziell. Beyer: „Bayern zählt zu diesen Ländern und ich werte es als positives Signal, dass der Freistaat würdigt, welche wichtige Aufgabe die Migrationsberatung für das soziale Miteinander erfüllt.“ Auch etliche Kommunen engagieren sich in diesem Bereich, „was natürlich genauso lobenswert ist“.

Beyer appelliert an alle drei Ebenen, in ihrer Unterstützung nicht nachzulassen, sondern zu helfen, die Migrationsberatung bedarfsgerecht und flächendeckend auszubauen. Besonders wichtig ist ihm dies: „Derzeit zurückgehende Zahlen bei den Asylsuchenden dürfen keinesfalls für Kürzungen bei der Beratungsförderung instrumentalisiert werden. Vielmehr ist eine auskömmliche Förderung nötig, um allen Zugewanderten und dazu gehören neben Geflüchteten selbstverständlich auch Drittstaatler und EU-Bürger*innen ein gutes Ankommen und Einleben zu ermöglichen. Die Migrationsberatung ist nicht nur eine wichtige Aufgabe, sie ist eine Daueraufgabe.“

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Die AWO in Bayern zählt ca. 62.000 Mitglieder und beschäftigt über 29.000 haupt­amtliche Mit­arbeiterinnen und Mitarbeiter. Darüber hinaus engagieren sich mehr als 13.500 Menschen ehren­amtlich in verschiedenen sozialen Bereichen. In über 1.700 Einrichtungen und Diensten ist die AWO landesweit gesellschaftlich aktiv und auf allen Gebieten der Sozialen Arbeit, der Erziehung, der Bildung und des Gesundheitswesens tätig.

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AWO Bezirksverband feiert 100 Jahre AWO

100 Jahre Sozialverband

02.09.2019

Der AWO-Bezirksverband Oberbayern - Träger zahlreicher Einrichtungen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen - feierte jüngst zusammen mit rund 120 Ehrenamtlichen, Freunden und Förderern das 100-jährige Verbandsjubiläum in München. Darunter Heidemarie Hirsch,  Ingrid Antoch, und Gerda Müller vom AWO-Kreisverband Bad Tölz-Wolfratshausen.

Walter Jonas, Vizepräsident der Regierung von Oberbayern,und Rainer Schneider, Vizepräsident des Bezirkstages von Oberbayern, gratulierten dem traditionsreichen Sozialverband zum 100. Geburtstag und bedankten sich für dessen vielfältige Angebote in den oberbayrischen Kommunen und die gute Zusammenarbeit. Nachdem der Historiker und Buchautor, Prof. Dr. Jürgen Mittag, die Entstehungsgeschichte des Verbandes erläutert hatte, sorgte die aus dem Bayerischen Fernsehen bekannte Kabarettistin, Lizzy Aumeier, für  Spaß und Unterhaltung. Aumeier bezeichnet sich selbst aufgrund der Verbandsaktivitäten ihres Vaters als "ein Kind der AWO".

Nicole Schley, Präsidentin und Cornelia Emili, Vorstandsvorsitzende der AWO Oberbayern, betonten, dass sich die Organisation bis heute den Grundwerten  - Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz - verpflichtet fühle.

Gerade in Zeiten "wachsender sozialer Ungleichheit und fremdenfeindlicher Strömungen" sei der "praktische und politsche Einsatz für eine vielfältige, tolerante und solidarische Gesellschaft, für Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie so wichtig wie eh und je".

v. r. Heidemarie Hirsch, Gerda Müller vom KV-Vorstand Bad T.-Wor u. Ingrid Antoch von der Geschäftsstelle, Bild AWO

Artikel erschienen in der Tagespresse

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Die AWO ist ein dezentral organisierter deutscher Wohlfahrtsverband, der auf persönliche Mitgliedschaften in seinen Ortsvereinen aufbaut. Sie ist einer der sechs Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege und mit rund 210.000 hauptamtlichen Mitarbeitern einer der großen Arbeitgeber in Deutschland.
Ihre Hauptaufgabe ist es, sozial schlechter gestellte Menschen zu unterstützen. Heutzutage beteut sie hauptsächlich Menschen mit Behinderungen und Senioren, betreibt Kindergärten, offene Ganztagsschulen, Mittagsbetreuungen, psychiatrische und forensische Kliniken, Einrichtungen für Ferienfreizeiten und Beratungsstellen für Migranten, Asylbewerber und Menschen in Notlagen.

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AWO fordert Rechtsanspruch auf familiäre Pflege

AWO fordert Rechtsanspruch auf familiäre Pflege

 

12.09.2019

 Pressemeldung des AWO Bundesverbandes

Berlin, den 04.09.2019. Laut statistischem Bundesamt wird die große Mehrheit der Pflegebedürftigen von ihren Angehörigen betreut. Nach wie vor gibt es für sie aber zu wenig Unterstützung.

 

Ende 2017 gab es in Deutschland 3,41 Millionen pflegebedürftige Menschen, von denen etwa drei Viertel zu Hause gepflegt wurden. Dazu erklärt Brigitte Döcker, Mitglied des AWO Bundesvorstandes: „Was diese Zahlen nicht zeigen: Viele pflegende Angehörige stehen unter großem Druck, weil sie Pflege und Beruf vereinbaren müssen. Die Belastungen können sich auf ihre Gesundheit und ihre finanzielle Situation auswirken. Die bisherigen gesetzlichen Regelungen sind unzureichend.“

 

Mit den derzeit geltenden Regelungen des Pflegezeitgesetzes und des Familienpflegezeitgesetzes wurde versucht, die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu verbessern. Das ist nicht gelungen. Es fehlt weiterhin an umsetzbaren Lösungen zur Entlastung pflegender Angehöriger: Beispielsweise gibt es keinerlei angemessene Ersatzleistungen, die den etwaigen Verdienstausfall eines erwerbstätigen pflegenden Angehörigen auffangen. Stattdessen können Angehörige zur Pflege ein Darlehen beantragen, das bis heute allerdings nur von etwa 1000 der 2,59 Millionen pflegenden Angehörigen abgerufen wurde.

 

„Die AWO fordert einen Rechtsanspruch auf familiäre Pflege für berufstätige pflegende Angehörige. Dieser muss Maßnahmen beinhalten, die die Pflegenden finanziell und zeitlich entlasten und ihnen helfen, die eigene Gesundheit zu erhalten. Unsere Gesellschaft ist darauf angewiesen, dass pflegebedürftige Menschen auch zu Hause versorgt werden können, gerade auch mit Blick auf den demografischen Wandel“, erklärt Döcker, und ergänzt weiter: „Wir brauchen darüber hinaus eine grundsätzliche Debatte darüber: Welchen Stellenwert sollen familiäre Pflege und Fürsorge in unserem Land haben? Alle Menschen sind in bestimmten Lebensphasen und Lebenssituationen mehr oder weniger existenziell darauf angewiesen, dass sich andere Menschen verlässlich und verbindlich um sie kümmern. Wir brauchen deshalb ein verständliches, am Lebensverlauf orientiertes Gesamtsystem, das Menschen ermöglicht, selbstbestimmt ein Leben nach ihren Vorstellungen und ohne Angst zu leben und dabei Fürsorge erbringen und empfangen zu können.“

 

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Die Arbeiterwohlfahrt gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege und wird bundesweit von über 335.000 Mitgliedern, 66.000 ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfern sowie 225.000 hauptamtlichen Mitarbeiter*innen getragen.

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Senioreninfo des Landratsamtes Bad Tölz-Wolfratshausen

Senioreninfo

20.08.2019

Informationen und Einladungen zu diversen Veranstaltungen im September und Oktober  zur Bayer. Demenzwoche.

Veranstaltungen zur Demenzwoche im Sept. und Okt.

Ausstellung "Wenn ich alt werde..?", Termin 08.10.2019

TV 08.10.19, Ausstellung Wenn ich alt bin werde ich .....

Einladung des Landratsamtes an alle pflegenden Angehörigen, Termin 25.10.2019

Einladung am 25.10.19 für pflegende Angehörige

 

Aktuelle Mitteilungen des Seniorenbeirates im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen finden Sie hier.

Die neueste Ausgabe 03.2019 (Juli-Sept.) steht Ihnen hier auch als Pdf zur Verfügung.

Senioren 3'19.online

Wenn Sie Zugriff auf alle Ausgaben haben möchten, folgen Sie bitte dem Link

http://www.sozialwegweiser.net/senioreninfo-alle-ausgaben

 

Außerdem können Sie sich auch direkt im Sozialwegweiser  über weitere Themen informieren. Hierzu steht ein  weiterer Link für Sie bereit, bitte nur draufklicken

http://www.sozialwegweiser.net/index.php?id=0,1117

Der Seniorenkompass ist ebenfalls durch uns zu erreichen, klicken Sie hier. http://www.seniorenkompass.net

 

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100 Jahre AWO, Sommerfest des Stadtverbandes Bad Tölz

Sommerfest unter dem Motto 100 Jahre AWO

20.07.2019

Wir feiern heute  das Sommerfest Zu Ehren der AWO ., Doch wie ist Sie entstanden?

Wer sich mit der Geschichte der AWO befasst stellt fest, das ein Name auf Ewigkeit mit Ihr verbunden bleiben wird.

Marie Juchacz.

Sie wurde am 15, März 1879 in Landsberg an der Warthe geboren.

Unter Ihrer Leitung wurde am 13. Dezember 1919 die Arbeiterwohlfahrt gegründet. Sie war eine deutsche Sozialreformerin, Sozialdemokratin und Frauenrechtlerin.

Sie war die erste Frau, die in einem deutschen Parlament die Rednerbühne betrat. Sie war als Dienstmädchen in verschiedenen Haushalten tätig, Sie war als Krankenpflegerin  in einer Irrenanstalt tätig. Dann lernte Sie Schneiderin, und kam über Ihren Bruder zur Politik. Später arbeitete Sie mit Ihren Schwestern in einer sogenannten Lebensmittelkommission. 1908 trat Sie der SPD bei. Und wurde zur gefragten Versammlungsrednerin. Sie wurde Redaktionsleiterin der Frauenzeitschrift die Gleichheit. Und wurde Frauensekretärin im Zentralen Parteivorstand der USPD.Sie setzte sich auch immer wieder für die Rechte der Frauen ein.

1919 gehörte Sie zu den Gründerinnen und Gründern  der Arbeiterwohlfahrt .Sie war bis 1933 Ihre erste Vorsitzende. Sie lernte mit über 60 noch Englisch, und pflegte Ihren Schwager. Sie versorgte bereits damals Flüchtlinge mit Mittagsessen, gründete die AWO USA Hilfe für die Opfer des Nationalsozialismus, die nach Ende des Krieges mit Paketsendungen Unterstützung im zerstörten Deutschland leistete.

1949 wurde Sie Ehrenvorsitzende der AWO.

Am 28. Januar 1956 starb Sie in Düsseldorf.

Es war damals, genau so ,wie heute wichtig, soziale Inseln zu schaffen. Um benachteiligten Menschen eine Heimat zu geben. Menschen die Alt und Krank sind, Menschen, die sich alleine nicht helfen können,aber auch Betreueungen in alle Richtungen,  Es gab immer wieder Kämpfer die sich für andere Menschen einsetzen .

Die AWO zählt zu einem der ältesten Wohlfahrtsverbänden.

Auch hier im Landkreis ist die AWO gut vertreten.

Sie kümmert sich auch hier vor Ort um Mittagsbetreuungen, soziale Dienste, Kinder und Jugendfreizeiten, Altenheime, Ausflüge usw. und so fort. Ganz im Sinne von Marie Juchatsc  hat sich die AWO immer weiter entwickelt, und ist heute wichtiger denn jeh.

Und auch die Menschen die in dieser ASWO tätig sind egal wo auch immer, haben unsere Unterstützung mehr als verdient. Deshalb ist es schön, das wir hier an dieser Stelle und hier zusammen kommen um die AWo und Ihre Begründer zu feiern. Danke das Ihr alle heute da seid und so unsere alte Dame AWO und all Ihre Helfer  unterstützt.

Frau Camilla Plöckl beendete ihre Ansprache mit den besten Wünschen für ein schönes gemeinsames Fest.

 

 

 

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Jubiläumsfeiern im AWO Kreisverband Bad Tölz-Wolfratshausen

Die AWO  wird 100 Jahre und wir feiern!

12.03.2019

Unsere Veranstaltungsübersicht:

01.06.2019  "Kennen Sie das Fräulein Pollinger" von und mit Johanna und Veronika Bitterbinder.
Es handelt sich um eine Lesung mit Musik.
Veranstalter ist der Orstverband Wolfratshausen, Informationen unter 08171/ 21 131  bei Gerlinde Berchtold

 

20.07.2019 Sommerfest des Stadtverbandes Bad Tölz im Ferienheim Vorderriß

 

07.09.2019 Jubiläums-Herbstfest des Ortsverbandes Geretsried, gefeiert wird in der Jahnstraße, Geretsried

 

04.10.2019  "Alle machen, keiner tut was" mit dem Kabarettisten Christian Springer, Veranstalter ist ebenfalls der Ortsverband Wolfratshausen,diese beide Veranstaltungen sind nur für geladenen Gäste.

 

 

Der Ortsverein Benediktbeuern-Bichl, wird bei seiner Seniorenfahrt im Sommer, die bereits ausgebucht ist, mit den Teilnehmern bei Kaffee und Kuchen, die Gründung der AWO feiern.

 

 

 

 

 

 

 

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