AWO KV Bad Tölz-Wolfratshausen

Hilfe für geflüchtete Menschen aus der Ukraine

Hilfe für geflüchtete Ukrainer Sammlungen und Anlaufstellen

29.04.2022

1. Der Helferkreis Jugendarbeit Geretsried sucht Dolmetscher.

Helferinnen und Helfer, Wohnungsgebende sowie zentral und dezentral untergebrachte Geflüchtete können sich bei der Koordinationsstelle " Integration aktiv" des TVJA, melden.

Kontakt: Hannah Schreyer, Steinerring 24, Geretsried,Telefon 08171/9266535, e-Mail : helfer-kreis@jugendarbeit-geretsried.de

 

2. Anlaufstellen:

Ehrenamtliche Unterstützung/ Mitarbeiter im Helferkreis:

mail: Alexandra.Brücher-Huberova@caritasmuenchen.de

 

Geldspenden zur Hilfe für Flüchtlinge aus der Ukraine:

Caritasverband der Erzdiozese München und Freising e.V. LIGA-Bank München IBAN: DE53750903000002297779 BIC: GENODEEF1M05  Stichwort: Flüchtlingshilfe Ukraine

Sachspenden:

BRK Kleidermarkt Geretsried

Organisation "Grenzenlose Kinderhilfe" in Bad Tölz

 

Wohnraum/Unterbringung:

Bitte an das Landratsamt wenden! mail: asyl@lra-toelz.de

https://www.lra-toelz.de/Ukrainehilfe

 

3. Eine Sammlung findet in Königsdorf statt:

 

 

Geschäftsstelle

Jeschkenstraße 30
82538 Geretsried

Kontakt

Telefon 08171 31795
Fax 08171 340411
E-Mail info@awo-toelz-wor.de

Öffnungszeiten

Mo - Fr: 8 - 12 Uhr

Unsere Ortsvereine im Kreisverband

Pressemitteilung des Bundesverbands zum 1. Mai

AWO zum Tag der Arbeit

 

Berlin, den 29.04.2022. Zum Tag der Arbeit am 1. Mai fordert der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt das Teilhabechancengesetz und weitere Maßnahmen zur Wiedereingliederung Langzeitarbeitsloser mit ausreichenden finanziellen Mitteln zu unterlegen. Denn bisher sind diese unzureichend und können dadurch in der Praxis ihre Wirkung nicht zielgerichtet und in voller Breite entfalten. Dazu erklärt Brigitte Döcker, Mitglied des AWO Bundesvorstandes:

 

„Arbeit ist der Schlüssel zur sozialen und gesellschaftlichen Teilhabe. Wir müssen alle Chancen ergreifen, Menschen für die Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit zu qualifizieren und zu gewinnen. Insbesondere langzeitarbeitslose Menschen benötigen Unterstützung, um wieder am Arbeitsleben teilhaben zu können. Hierfür hat die Bundesregierung 2019 das Teilhabechancengesetz geschaffen, das die AWO als ein grundsätzlich erfolgreiches Instrument bewertet. Dieses Instrument und alle weiteren Maßnahmen können in der Praxis nur dann wirksam werden, wenn sie mit entsprechenden Mitteln hinterlegt sind. Die Kürzungen im Eingliederungstitel der Jobcenter und Arbeitsagenturen sind vielerorts dramatisch und haben sehr konkrete Auswirkungen auf die Menschen, die die Mittel dringend benötigen. Das muss sich ändern, wenn wirkliche Hilfe das Ziel sein soll und nicht nur wohlklingende Instrumente auf dem Papier.“

 

Aus der Praxis berichtet die AWO, dass erfolgreiche Einstellungen aufgrund fehlender Mittel seitens der Jobcenter gestrichen werden und keine neuen Beschäftigungen mehr möglich sind. Dies trifft in erster Linie diejenigen, die über die Maßnahmen Orientierung und Motivation gefunden sowie Mut gefasst haben und nun wieder ohne Anschlussperspektive in die Langzeitarbeitslosigkeit gehen müssen. Die Erfahrung von Berater*innen zeigt, dass ein erneuter Anlauf deutlich schwieriger werden wird. Das sind verpasste Chancen.

 

„Nach zwei Jahren Pandemie, in Zeiten hoher Inflation und sozialer und gesellschaftlicher Verunsicherung sind wirksame Arbeitsmarktinstrumente mehr denn je notwendig. Wir müssen jetzt die Menschen unterstützen! Wir appellieren an die Bundesregierung, die Versprechen des Koalitionsvertrags von Weiterentwicklung und Ausbau des Teilhabechanceninstruments schnell einzulösen und mit entsprechenden finanziellen Mitteln auszustatten“, so Döcker abschließend.

 

Um gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, setzt sich die AWO auf allen Ebenen dafür ein, dass allen Menschen, die es wollen und die dazu in der Lage sind, unterschiedliche Maßnahmen der Qualifizierung, Begleitung und Beschäftigung angeboten werden.

 

 

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Die Arbeiterwohlfahrt gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege und wird bundesweit von über 312.000 Mitgliedern, mehr als 82.000 ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfern sowie rund 237.000 hauptamtlichen Mitarbeiter*innen getragen.

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Stellenangebot Mittagsbetreuung Bad Tölz/ Gaißach

Stellenangebote

die AWO-Schulmäuse suchen VerstärkungDie Schulmäuse der AWO suchen eine/n

Qualifizierte/n Mitarbeiter/in als Raubtierdompteuse/teur

für die Spiel- und Hausaufgabenbetreuung an den Tölzer Grundschulen u. Gaißach in Teilzeit, ferner die Möglichkeit als Übungsleiter/in

Sie bringen mit:

  • Spaß am Umgang mit Kindern
  • Kreativität und strukturiertes Handeln
  • Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • Ein hohes Maß an Flexibilität

Wir bieten Ihnen:

  • Nette Kollegen, ein aufgewecktes Team
  • Ein Arbeitsverhältnis in Teilzeit, oder die Möglichkeit als Übungsleiter
    bei uns tätig zu sein
  • Arbeitszeiten montags bis freitags, nach Vereinbarung
  • Beschäftigungsbeginn 01. September 2022

Weitere Informationen können Sie gerne unter 08171-31 795 einholen. Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Antoch, die Geschäftsstellenleitung.

Schriftliche Bewerbung bitte bis 20.05.2022 an:

Arbeiterwohlfahrt
Kreisverband Bad Tölz Wolfratshausen e.V.
Jeschkenstraße 30
82538 Geretsried
Telefon 08171 31795
E-Mail: awokv-toelzwor@web.de

Pressemitteilung des AWO Bundesverbands

AWO warnt vor Armutsfolgen steigender Lebenshaltungskosten

01.04.2022

Berlin, den 01.04.2022. Angesichts der rekordhohen Inflationsrate fordert die Arbeiterwohlfahrt ein radikales Umdenken in der Armuts- und Energiepolitik. Dazu erklärt Michael Groß, Präsident der Arbeiterwohlfahrt:

 

„Die Inflation trifft auf eine zutiefst ungleiche Gesellschaft, in der viele Menschen in Armut leben und derzeit durch die steigenden Lebenshaltungskosten in existenzielle Not geraten. Die momentanen Teuerungen belasten armutsbetroffene Haushalte relativ mehr, sie müssen einen immer höheren Anteil ihres Haushaltseinkommens u.a. für Warmmiete, Strom, Mobilität und Lebensmittel aufbringen. Hinzu kommen die sozialen Folgen von Corona. In der Summe entstehen finanziellen Mehrbelastungen, die für ärmere Haushalte nicht mehr tragbar sind. Die aktuelle Situation muss daher zum Anlass genommen werden, um das Sicherheitsversprechen des Sozialstaates kurzfristig wie langfristig zu erneuern. Wir erwarten, dass die Sozialpolitik auf diesen Preisschock bedarfsgerecht reagiert! Durch die galoppierenden Preise verschärft sich die Situation täglich. Wie klein die finanziellen Spielräume sind, erleben täglich unsere Kitas und Quartiersprojekte.“

 

Kathrin Sonnenholzner, Präsidentin der Arbeiterwohlfahrt, ergänzt: „Die kurzfristigen Entlastungsmaßnahmen zeigen den richtigen Willen, soziale Härten abzufedern. Aber Stückwerk und Entlastungen nach dem Gießkannenprinzip sind langfristig gesehen keine Strategie für die zwingend gebotene sozial-ökologische Transformation. Wenn die Klimawende verpasst, alle Menschen mitzunehmen, steigt in den kommenden Jahren das Risiko einer sozialen Spaltung. Wir brauchen als Gesellschaft eine gerechte, sozial-ökologische Wende. Denn die Klimakrise ist eine zutiefst soziale Frage – das zeigt sich im Moment ganz deutlich. Effektiver Klimaschutz ist also schon sozialpolitisch geboten. Wir müssen gleichzeitig die Verteilungswirkung der Instrumente und Maßnahmen genau in den Blick nehmen. Wir appellieren deshalb an die Politik, die Armutspolitik an diese neuen Realitäten anzupassen. Die beschleunigte Transformation darf nicht auf dem Rücken derer ausgetragen werden, die bereits in der gegenwärtigen Situation an existenzielle Grenzen stoßen – sonst sind der soziale Frieden und Zusammenhalt unserer Gesellschaft akut gefährdet.“

 

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Die Arbeiterwohlfahrt gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege und wird bundesweit von über 312.000 Mitgliedern, mehr als 82.000 ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfern sowie rund 237.000 hauptamtlichen Mitarbeiter*innen getragen.

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Jeschkenstraße 30
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Pressemitteilung des Bundesverbands

AWO mahnt Änderungen bei den Gesetzesvorhaben für künftige Corona-Maßnahmen an

18.03.2022

Berlin, 18.3.2022. Die Corona-Ausgleichszahlungen für Vorsorge- und Rehabilitationskliniken sollen zum 20.03.2022 eingestellt werden. Wird dieses Vorhaben umgesetzt, werden die Einrichtungen alle wirtschaftlichen Belastungen, die durch vorgeschriebene Corona-Maßnahmen bei sogenannten Hotspot-Regelungen entstehen, selbst tragen müssen. Für viele der gemeinnützigen Kliniken kann dies das Aus bedeuten. Dazu erklärt Brigitte Döcker, Mitglied des AWO Bundesvorstandes:

 

„Wegen pandemiebedingter Mehrausgaben und fehlender Einnahmen durch Schließungen sind die Mutter-Kind-Kliniken hart getroffen. Gerade jetzt müsste alles Mögliche getan werden, um auch in Zukunft Angebote für hochbelastete sorgende Personen vorhalten zu können, die nach zwei Jahren Pandemie am Ende ihrer Kräfte angelangt sind. Vor diesem Hintergrund fordert die AWO mit Nachdruck, die geplanten Änderungen im Sozialgesetzbuch um eine Verordnung zu coronabedingten Ausgleichzahlungen zu ergänzen“.

 

Die Ausgleichszahlungen sollen eingestellt werden, weil auch die Corona-Maßnahmen  in  den  Kliniken  ab  dem 20.3.2022 entfallen sollen. Der Normalbetrieb wird dann aber noch nicht wiederherstellbar sein. Durch die den Ländern vorbehaltenen sinnvollen Hotspotregelungen können Kliniken ohne finanzielle Absicherung in existenzbedrohende wirtschaftliche Schieflagen geraten. Es ist kaum realisierbar, im Falle einer regionalen Hotspotsituation zeitnah eine bundesweit geltende Verordnung in Kraft zu setzen.

 

Um die Ausgleichszahlungen wieder einzuführen, bedarf es neben der geplanten Änderungen im Sozialgesetzbuch deshalb jetzt einer Verordnung durch den Gesundheitsminister gemeinsam mit dem Finanzminister. Diese könnte unkompliziert sofort mit den vorgelegten Gesetzentwürfen auf den Weg gebracht werden – so wurde es im November praktiziert, als die „pandemische Lage von nationaler Tragweite“ auslief. Doch diesmal fehlt die Verordnung.

 

Mit der Regelung wären nur geringe Kosten verbunden, da Kliniken die Unterstützung nur erhalten, wenn sie coronabedingt einen wirtschaftlichen Schaden erleiden. Trotzdem soll nun offenbar erstmal abgewartet werden. Dabei steigen die Infektionszahlen derzeit dramatisch. Erst am Sonntag warnte der Gesundheitsminister vor dem Rekordhoch der Corona-Inzidenz. Davon auszugehen, dass es in Zukunft in den Kliniken im Müttergenesungswerk keinerlei Abstands- und Hygienemaßnahmen, keine Testungen und auch keine Quarantäne mehr braucht, ist also unrealistisch. Wie in allen Vorsorge- und Rehakliniken handelt es sich bei den Patient*innen in den Kliniken im Müttergenesungswerk um eine vulnerable  Patient*innengruppe. Die Kurteilnehmer*innen sind kurbedürftig, weil sie unter komplexen Krankheits- und Beschwerdebildern leiden und meist multiple Indikationen aufweisen. Umso wichtiger sind schützende Maßnahmen, zumal bei den Kurmaßnahmen für Mütter und Väter meistens die Kinder dabei sind. Diese sind zu einem großen Teil ungeimpft. „Menschen, die privat Sorgearbeit für Kinder oder pflegebedürftige Familienmitglieder übernehmen, müssen sich darauf verlassen können, Entlastung und Unterstützung zu finden. Sie dürfen nicht vergessen werden“, so Döcker abschließend.

 

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Die Arbeiterwohlfahrt gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege und wird bundesweit von über 312.000 Mitgliedern, mehr als 82.000 ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfern sowie rund 237.000 hauptamtlichen Mitarbeiter*innen getragen.

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