AWO KV Bad Tölz-Wolfratshausen

AWO fordert mehr Anerkennung für Pflegekräfte

AWO fordert mehr Anerkennung für Pflegekräfte – auch finanziell

04.04.2020

Berlin, den 2. April 2020. In der Corona-Krise zeigen sich Ungerechtigkeiten besonders deutlich: Während Menschen allabendlich von Balkonen systemrelevante Berufe beklatschen, sind es diese Berufe, die in Deutschland besonders schlecht bezahlt werden. Nicht zufällig sind es Berufe, in denen überwiegend Frauen arbeiten. Der AWO Bundesvorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler meint hierzu:

„Es sind Frauen, die in der gegenwärtigen Krise mal wieder die Kohlen aus dem Feuer holen. Sie arbeiten etwa in der Pflege oder im Supermarkt. Selbstverständlich arbeiten dort auf Männer, doch: Der Frauenanteil in systemrelevanten Berufen liegt bei knapp 75 Prozent. Und diese Berufe werden zu schlecht bezahlt. Wir fordern daher: Unsere Anerkennung muss sich auch auf dem Konto widerspiegeln!“

Finanzielle Ungerechtigkeiten zeigen sich insbesondere für die Pflegeberufe. Wolfgang Stadler führt hierzu aus: „Sie pflegen alte und junge Menschen, sie versorgen sie angemessen, wohlwissend, dass sie ein persönliches Risiko eingehen. Noch dazu geben sie diesen pflegebedürftigen Menschen noch mehr Halt, als sie das sonst ohnehin tun, weil diese Menschen derzeit nicht ihre Verwandten treffen dürfen.

Die finanzielle Anerkennung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Seit vielen Jahren kämpfen wir für angemessene und verbindliche Tarife in der Pflege. Die gesetzlichen Grundlagen sind längst geschaffen, jetzt müssen wir alle handeln.“

Der AWO Bundesverband fordert in Tarifverhandlungen zu gehen, um die aktuelle besondere Leistung finanziell zu honorieren. Klar ist aber auch: Lohnerhöhungen sollten nicht zu Lasten der Pflegenden oder ihrer Angehörigen führen. Zusätzliche Personalkosten müssen vollständig finanziert, Eigenanteile dürfen nicht erhöht werden.“

Hintergrund: Frauen leisten den Großteil der schlechten oder gar nicht bezahlten Arbeit im Bereich Pflege, Erziehung und Betreuung, privat wie beruflich. Die Lohn- und Rentenlücke zwischen den Geschlechtern ist in Deutschland höher als in den meisten anderen Ländern Europas. Frauen sind daher deutlich armutsgefährdeter als Männer, vor allem im Alter.

 

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Die Arbeiterwohlfahrt gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege und wird bundesweit von über 335.000 Mitgliedern, 66.000 ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfern sowie 225.000 hauptamtlichen Mitarbeiter*innen getragen.

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Pressemeldung Landesverband

Drei Masken reichen für einen Tag mehr Sicherheit“

 

26.03.2020

Appell an alle Handwerker*innen und Vereine vor Ort mögliche Bestände zur Verfügung zu stellen

„In den Seniorenzentren und Ambulanten Diensten der Arbeiterwohlfahrt in Bayern gehen die Vorräte an Atemschutzmasken zur Neige. Ohne Masken können wir in den Zeiten von Corona jedoch niemanden versorgen. Wir benötigen zum Schutz der Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen dringend Atemschutzmasken vom Typ FFP 2, FFP3“, erklären Andreas Czerny, Geschäftsführer des AWO-Landesverbands Bayern, und Simone Heimkreiter, Referentin Altenhilfe des AWO-Landesverbands Bayern.

 

Bereits vor Wochen sei Nachschub geordert worden, der noch nicht geliefert wurde. Heimkreiter appelliert an Tischler, Schreiner, Schützenvereine, Steinmetze, Tätowierer in ihren Lagern nachzusehen und solche Masken, die Sie entbehren können, nach telefonischer Kontaktaufnahme mit den AWO-Einrichtungen vor Ort abzugeben: „Wir bitten alle, die noch Atemschutzmasken dieser Kategorie haben, bitte stellen Sie sie zur Verfügung. Schon drei Masken helfen, insgesamt drei Mitarbeiter*innen für den ganzen Tag (Früh-, Spät- und Nachtschicht) auszurüsten.“

 

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Die AWO in Bayern zählt ca. 62.000 Mitglieder und beschäftigt über 29.000 haupt­amtliche Mit­arbeiterinnen und Mitarbeiter. Darüber hinaus engagieren sich mehr als 13.500 Menschen ehren­amtlich in verschiedenen sozialen Bereichen. In über 1.700 Einrichtungen und Diensten ist die AWO landesweit gesellschaftlich aktiv und auf allen Gebieten der Sozialen Arbeit, der Erziehung, der Bildung und des Gesundheitswesens tätig.

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Pressemeldung des AWO Landesverbands Bayern

Informationen zu den Ausgangsbeschränkungen

25.03.2020

Der  AWO Landesverband hat einen Link des Staatsministeriums bezüglich der Ausgangsbeschränkungen zur Verfügung gestellt.

 

https://www.stmi.bayern.de/miniwebs/coronavirus/faq/index.php

 

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Die AWO in Bayern zählt ca. 62.000 Mitglieder und beschäftigt über 29.000 haupt­amtliche Mit­arbeiterinnen und Mitarbeiter. Darüber hinaus engagieren sich mehr als 13.500 Menschen ehren­amtlich in verschiedenen sozialen Bereichen. In über 1.700 Einrichtungen und Diensten ist die AWO landesweit gesellschaftlich aktiv und auf allen Gebieten der Sozialen Arbeit, der Erziehung, der Bildung und des Gesundheitswesens tätig.

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AWO Ortsverband Lenggries

AWO Ortsverband Lenggries hat gewählt

14.03.2020

 

Die Neuwahlen bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung bargen keine Überraschung. Der Ortsverband Lenggries ist Stolz darauf, dass seine bewährte Mannschaft weiterhin die Geschicke des Vereins leiten wird.

Der Vorsitzende des Kreisverbandes, Wolfgang Schatton, gratuliert Lenggries und bedankt sich für dessen großes ehrenamtliches Engagement.

Sein besonderer Dank galt heute Frau Luise Gams, die seit nunmehr 25 Jahren als 1. Vorsitzende tätig ist und auch im Kreisverstand, durch ihre Verantwortung für die Trägerschaft der Mittagsbetreuungen in Bad Tölz und Gaißach, viel ehrenamtlich Arbeit leistet.

 

 

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Pressemeldung Bundesverband

AWO ruft zu Solidarität und Selbstschutz auf

  18.03.2020

Berlin, den 18.03.2020. Bund, Länder und Kommunen verstärken täglich ihre Maßnahmen, um die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus zu verlangsamen. Dennoch erkranken derzeit immer mehr Menschen. In dieser Situation erklärt Wolfgang Stadler, Bundesvorstandsvorsitzender der AWO:

„Die Corona-Pandemie stellt unsere Gesellschaft vor ungeahnte Herausforderungen. Es zeigt sich: nur eine solidarische Gesellschaft kann eine solche Krise meistern. Wir beobachten bisher einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt. Viele Menschen sind bemüht, zu helfen. Wir rufen dazu auf, vor allem diejenigen zu unterstützen, die in Quarantäne sind, und die Hilfen in der unmittelbaren Nachbarschaft zu stärken. Die Menschen sollten kleine Hilfe-Tandems bilden, statt vielen zu helfen, damit sie nicht im Ernstfall selbst unbeabsichtigt zur Verbreitung des Virus beitragen.“

 

Der Verband bestärkte außerdem die Aufrufe, soziale Kontakte möglichst zu reduzieren: „Es geht nicht darum, ob man selbst Angst vor einer Infektion hat oder nicht, sondern dass man mit Verhalten, das zur Ausbreitung des Virus beiträgt, auch die Verantwortung trägt für hunderte bis tausende Menschen, die schwer erkranken werden und ggf. nicht mehr ausreichend versorgt werden können. Infektionsschutz ist keine Frage von Angst, sondern von Solidarität!“

Stadler betonte, es brauche jetzt vor allem zweierlei: Solidarität und Besonnenheit, um diejenigen zu entlasten, die erkrankt oder in Berufen tätig seien, die nicht entbehrlich sind.

„In dieser schwierigen Zeit sind es Menschen in der Pflege, im Einzelhandel und der Kinderbetreuung, die unsere Gesellschaft zusammenhalten“, so Stadler, „Sie bringen sich selbst in Gefahr, um uns allen einen Dienst zu erweisen. Dafür sagen wir Danke. Am Ende der Pandemie müssen wir uns daran erinnern, wer als „systemrelevant“ gilt - und diese Berufe endlich angemessen honorieren.“

 

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Kurzurlaub in Montal

Kurzurlaub mit der AWO Benediktbeuern-Bichl in 2020

15.03.2020

Die Fahrt wird voraussichtlich auf den Herbst 2020 verschoben, einen genauen Termin gibt es noch nicht.

Vielen Dank für Ihre Verständnis.

 

 

 

Arbeiterwohlfahrt Benediktbeuern – Bichl

Einladung

Zu einem Kurzurlaub nach  St. Lorenzen/Montal, Südtirol, im Hotel der Familie Gräber, wie immer.
Hinfahrt Sonntag, den 31. Mai 2020, Rückfahrt am 07. Juni 2020

Da wir mit dem Mittagessen anfangen, ist die Abfahrt um ca. 7.00  Uhr.
Am Sonntag, den 07.06.2020, treten wir nach dem Frühstück die Heimreise an.

Preis pro Person im:

Doppelzimmer:                       420,00 €

Einzelzimmerzuschlag  15,00 € pro Tag. Es sind nur 10 EZ vorhanden!

Im Preis der Vollpension sind enthalten

  • Frühstücksbuffet
  • Mittagessen, Auswahl zwischen zwei Gerichten und Salat vom Buffet
  • Abendessen
  • kostenlose Nutzung des Hallenbades, Whirlpool, Sauna
  • alle Zimmer mit Bad/Dusche, WC, Telefon, TV und Balkon
  • alle Zimmer sind mit dem Lift erreichbar

Gegen Aufpreis: Nutzung der Kegelbahn und Solarium

Außerdem inklusive; Abholung am Wohnort (zentral gelegener Abholpunkt), wie immer.

Bei Anmeldung wird eine Anzahlung i. H. v. 50,00 € fällig. Bitte auf das Konto  Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen: IBAN DE16 7005 4306 0190 0022 46,  BIC BYLADEM1WOR, überweisen.

Es sind noch Plätze frei!

Wir hoffen, dass Ihr wieder alle gesund seid und mitfahrt.

Viele Grüße Euer

Sepp Pölt
(Telefon für Fragen und Anmeldung 08857/8647)

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